HTML5
April 10, 2010Ich les grad das HTML5 Buch von Peter Kröner (als Lektor, es kommt erst in ein paar Wochen raus). Was man mit HTML5 — zum Teil auch ganz bequem jetzt schon — machen kann, ist extrem geil. Allein die Geolocation-Api find ich superknorke, die neuen Formular-Elemente sind saupraktisch und lassen sich mit Graceful Degradation heute schon gut einsetzen, die Offline-Möglichkeiten (via Cache-Manifest etc.) sind cool und Canvas ist sowieso total abgefahren. Und die Drag&Drop-API? Magic (wenn auch bissl kompliziert ;)! Google hat Gears nicht umsonst zugunsten von HTML5 aufgegeben.
Kröner argumentiert in einem “Meta-Kapitel”, dass in HTML5 deshalb mehr App-taugliche Elemente einfließen als solche für semantisches Markup (was zum Teil kritisiert wird), weil die treibenden Kräfte hinter HTML5 (u.a. Google und Apple), einfach mehr Interesse an einer App-Plattform haben, mit der sie sich (im Browser) gegen lokale Apps durchsetzen können, sie arbeiten sozusagen daran, die Technologien zu standardisieren und institutionalisieren, die ihr Geschäftsmodell für die Zukunft sichern. Fand ich sehr interessant.
Das Buch gibt einen profunden Einblick, was mit HTML5 heute schon machbar ist und viele Tipps, wie man größtmögliche Cross-Browser-Kompatibilität erzielt. Peter Kröner bietet auch eine Schulung zu HTML5 in der Open Source School (München) an, die nächste ist im Juni. < /werbung> :)
Anonymous says:
April 10, 2010 @ 17:42 — Reply
hrhr storzblog. den werbetag haste aber geschickt zum ende hin auslaufen lassen. da gabs zu html5 formularen letztens ne schöne grafik und die browser unterstützen bis jetzt echt nur bruchstücke
SCM says:
April 11, 2010 @ 19:52 — Reply
Mei, ich sag ja: Graceful Degradation. :) storzblog would never lie to you.